AHA's Blog

Staplerfahrer Klaus oder Mr. Einzelhandel | 19. April 2010

In unserer Studiengruppe mussten wir uns mit dem Thema Medienproduktion auseinander setzen. Als Gruppenaufgabe hatten wir die Aufgaben zu überlegen wie die Elemente Text, Bild, Ton und Video didaktisch sinnvoll in einem WBT für den Einzelhandel eingesetzt werden könnten. Das Thema des WBT lautet „Wie man ein Beratungsgespräch optimal strukturiert?“.

Das Schöne war, dass die Aufgabe vor gab, dass ein umfangreiches Budget zur Verfügung steht, und wir uns somit nicht mit Budgetfragen auseinander setzen mussten, sondern unseren Wünschen freien Lauf lassen konnten. So war auch meiner Meinung nach unsere Kreativität sehr gross.

Es gab allerdings Diskussionen darum, dass wir eigentlich das Szenario erst noch einmal ganz von vorne didaktisch analysieren müssten – also, Lernziele, Lerninhalte und Methoden u.s.w detailliert festlegen, um das Mediendesign auch richtig didaktisch begründen zu können. Die Angaben in der Aufgabenstellung waren uns dafür eigentlich zu dünn. Auf der anderen Seite hätte dies aber unseren Zeitrahmen gesprengt und wir haben daher uns ein bisschen zwischendurch gemogelt.

Mit hat gut gefallen, dass wir dennoch unseren Medieneinsatz gut begründen konnten. Da es sich bei einem Beratungsgespräch um einen Prozess handelt, fanden wir das Element Video am Besten geeignet um die Inhalte zum Lernenden zu transportieren. Zur Aktivierung des Lernenden haben wir uns entschlossen das WBT mit einem „schlechten Beispiel“ zu starten und den Lernenden gleich zu Beginn mit der Fragestellung zu konfrontieren, was aus seiner Sicht in diesem Beratungsgespräch hätte anders gemacht werden müssen. Dies sollte als Motivation dienen im weiteren Verlauf alles über ein optimal strukturiertes Beratungsgespräch zu erfahren. Für den Transfer der Lerninhalte haben wir uns aus dem gleichen Grund auch für Videosequenzen und kurze Comic-Animationen  als „gute Beispiele“ entschieden. Zur besseren Einprägung und Betonung des Wesentlichen setzen wir zwischendurch Text als Zusammenfassungen mit Aufzählungscharakter ein, dann aber auch immer in der gesprochenen Form. Mit Bildern arbeiten wir nur zum Schmuck und zur Stimmungsvermittlung im Start- und Abschlußbildschirm.

Das Senarion gefällt mir insgesamt. Allerdings bin ich mir nicht ganz sicher, ob mir persönlich die Mischung aus Videosequenzen und Animation nicht doch etwas zu bunt ist. Ich selbst hätte wahrscheinlich nur auf Videosequenzen und gesprochenem Begleittext und die erwähnten Zusammenfassungen gesetzt. Das hätte für mich das WBT vereinfacht und in der Struktur durchgängiger gemacht. Allerdings kann man dies auch von der Seite betrachten, dass gerade aufgrund der Vielfalt sich unterschiedliche Lerntypen angezogen fühlen – nach dem Motto „für jeden etwas dabei…“.

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