AHA's Blog

Lehre und Friede | 14. Juni 2009

„…in Christenheit weniger Finsternis, Verwirrung und Streit, dafür mehr Licht, Ordnung, Friede und Ruhe…“

Bei Comenius spielt die Einbeziehung des Christentums und Gottes Lehren eine wesentliche Rolle. Diese Erwartungshaltung hätte ich in der heutigen säkularisierten Welt nur noch im Fall einer besonderen Didaktik bei konfessionellen Schulen.

“Das aber gehört zum wichtigsten, was uns die Heilige Schrift lehrt: daß es keinen wirksameren Weg zur Besserung der menschlichen Gebrechen gibt als die rechte Unterweisung der Jugend … genau wie zur Erneuerung eines Gartens neue Sträucher gepflanzt und die Setzlinge, damit sie wachsen und gedeihen, sorgfältig gepflegt werden müssen. Denn die Möglichkeiten sind nicht groß, alte Bäume zu verpflanzen oder fruchtbar zu machen. (S. 13-15).”

Hierzu fällt mir ein, dass sich heute diskutiert wird, wie Schule und Ausbildung zur Vermeidung der Radikalisierung von Jugendlichen und als Mittel zur Gewaltprävention herangezogen werden kann.

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3 Kommentare »

  1. Hallo Andrea,
    witzig, dass Du den christlichen Gedanken von Comenius herausgreifst. Darüber hatte ich auch nachgedacht und überlegt, ob man Comenius gerecht wird, wenn man ihn aus dem ihm sehr wichtigen religiösen Kontext betrachtet. Er war ja schon sehr fortschrittlich. Ich vermute aber, dass er heute Religion auch nicht mehr so zentral thematisieren würde. In dem Zitat, das Du hier verwendest, steckt ja noch ein wichtiger Gedanke: Das Pädagogik umso effektiver ist, je früher sie ansetzt. Und das ist vermutlich richtig und trifft dann natürlich auch bei so Themen wie Gewaltprävention zu.
    Lieben Gruß,
    die andere Andrea

    Kommentar von Andrea Feddersen — 15. Juni 2009 @ 8:33 pm

  2. Liebe Andrea,
    das sehe ich genauso – eine vom christlichen Glauben getriebene Didaktik ist nur für bestimmte Zielgruppen sinnvoll.
    Dass wir heute in einer säkularisierten Welt leben, sehe ich aber nicht. Eine säkularisierte Umwelt bedeutet für mich, dass die Mehrheit der mich umgebenden Menschen nicht mehr an ein höheres Wesen glaubt.
    Ein Indiz für mich, dass die Säkularisation hier nicht zu weit fortgeschritten ist, habe ich heute sehr genossen: Es war Sonntag – ein schöner arbeitsfreier Feiertag.
    Viele Grüße
    Jakob

    Kommentar von Jakob — 21. Juni 2009 @ 6:56 pm

  3. Ich finde Ihre Vorgehensweise sehr kreativ, die einzelnen Aspekte in separaten Blogbeiträgen zu bearbeiten. – Hierbei finde ich, haben Sie auch sehr wichtige Aspekte angesprochen und den Unterschied zur heutigen Zeit in Bezug zur damaligen Zeit deutlich gemacht.
    Sie zeigen: Comenius kann auch heute noch – in gewissen Grundzügen – in heutigen didaktischen Planungen wiedererkannt werden.

    Viele Grüße
    Julia Kulig

    Kommentar von Julia Kulig — 1. Juli 2009 @ 9:11 am


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