AHA's Blog

von der Konditionierung im Berufsleben | 19. Mai 2009

So, jetzt kann ich auch etwas zum behavioristischen Lernen sagen. Ich habe lange Zeit in einer Unternehmensberatung gearbeitet und bin wie viele meiner Kollegen von Projekt zu Projekt und Kunde zu Kunde gereist. Das war gut bezahlt, ziemlich spannend, aber auch mit viel Aufwand verbunden. Wir hatten alle ein gutes Grundgehalt, wurden – aus meiner Sicht – fair und respektvoll behandelt, und unsere Projektarbeit, die ja unser Kerngeschäft darstellte, wurde auch noch zusätzlich honoriert. Es gab eine grosszügige Bonuszahlung, die abhängig vom Projektumsatz war, d.h. unsere Motivation Arbeit in Projekten zu leisten und dadurch hohen Umsatz zu generieren wurde dadurch positiv verstärkt. Der Verstärkungsplan war hier ein Quotenplan, der auch eine Intervallkomponente enthielt. Es war eine Immerverstärkung, sobald die persönlichen Projektumsätze ein gewisses Niveau überschritten. Diese Art der operanten Konditionierung funktionierte ausgesprochen gut.  Jeder Consultant versuchte  seine eigene Arbeitszeit hinsichtlich der Projekteinsätze zu optimieren und bemühte sich immer um Nachfolgeaufträge und eine gute Auslastung. Ausserdem wurde natürlich sofort hinterfragt mit welchem persönlichen Projektumsatz zu rechnen ist, sobald ein Projekteinsatz an einen herangetragen wurde.

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