AHA's Blog

Platz!

19. Mai 2009
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Zu den vorherigen Posts gibt es noch eine Anekdote. Vor ein paar Jahren waren mein Mann und ich auf einer Hochzeit eingeladen. Damals hatten wir erst zwei Kinder und unser jüngster war ungefähr 1,5 Jahre alt. Es war schönes Frühsommerwetter und die Gesellschaft saß auf der Terasse eines Gasthofes im Siebengebirge – um uns herum Wiese und Wald.  Unsere Kinder sind neugierig, aktiv und selbstbewusst. Den Kleineren mussten wir ständig im Auge behalten, weil er sich gern verselbstständigt. Irgendwann hörte er mal wieder nicht als wir ihn zurückpfiffen, und die anderen Gäste schauten unseren Bemühungen zu. Mein Mann rief  dann plötzlich “Maks, Platz!”…und Maks machte Platz! Es war niemand mehr verwundert als wir, und wir waren erst einmal sprachlos. Nach einer kurzen Weile konnten wir den Unmut und Verständnislosigkeit der anderen Gäste – zumindest der, die uns nicht direkt kannten – merken. Wahrscheinlich wurde in der nächsten Stunde allgemein darüber geredet, ob man Kinder so abrichten darf oder nicht. Wir selbst konnten uns erst später erklären, woher Maks dieses Verhalten hat. Und zwar war er damals zwei Tage in der Woche bei Sandra, seiner Tagesmutter, und dort gab es auch einen grossen Hund…………….soviel zum beobachtenden Lernen!


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die späteren Folgen

Wir merkten aber auch, dass sich an verschiedenen Stellen Probleme ergaben, die wohl sehr stark mit diesem Verfahren verbunden waren. Es fiel uns immer sehr schwer, Positionen in Projekten zu besetzen, die zwar nicht gut bezahlt waren, aber strategisch von grosser Bedeutung waren. Und genauso wurden Aufgaben, die neben den Kundenprojekten zu tätigen waren, sehr stark vernachlässigt. Dies galt insbesondere für die Zusammenstellung, Aufbereitung und Pflege des intellektualen Kapitals. Die Folge dessen war, dass jeder Consultant das Rad immer wieder neu erfand und unser Aufwand in Projekten und damit die Projektkosten sehr hoch waren. Diese Konsequenz war sehr wohl für uns alle spürbar – aber natürlich nicht unmittelbar. Später, nachdem dieser Zusammenhang analysiert und mehrfach diskutiert worden war, hat man versucht den Bonusplan anzupassen, um auch strategische – nicht direkt umsatzgekoppelte Einsätze – zu motivieren und mehr Nachhaltigkeit in das System hereinzubringen. Hier haben wir allerdings festgestellt, dass sich im Laufe der Zeit dieser Bonusplan sehr schnell verwässerte und seine Hebelwirkung immer geringer wurde.


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von der Konditionierung im Berufsleben

So, jetzt kann ich auch etwas zum behavioristischen Lernen sagen. Ich habe lange Zeit in einer Unternehmensberatung gearbeitet und bin wie viele meiner Kollegen von Projekt zu Projekt und Kunde zu Kunde gereist. Das war gut bezahlt, ziemlich spannend, aber auch mit viel Aufwand verbunden. Wir hatten alle ein gutes Grundgehalt, wurden – aus meiner Sicht – fair und respektvoll behandelt, und unsere Projektarbeit, die ja unser Kerngeschäft darstellte, wurde auch noch zusätzlich honoriert. Es gab eine grosszügige Bonuszahlung, die abhängig vom Projektumsatz war, d.h. unsere Motivation Arbeit in Projekten zu leisten und dadurch hohen Umsatz zu generieren wurde dadurch positiv verstärkt. Der Verstärkungsplan war hier ein Quotenplan, der auch eine Intervallkomponente enthielt. Es war eine Immerverstärkung, sobald die persönlichen Projektumsätze ein gewisses Niveau überschritten. Diese Art der operanten Konditionierung funktionierte ausgesprochen gut.  Jeder Consultant versuchte  seine eigene Arbeitszeit hinsichtlich der Projekteinsätze zu optimieren und bemühte sich immer um Nachfolgeaufträge und eine gute Auslastung. Ausserdem wurde natürlich sofort hinterfragt mit welchem persönlichen Projektumsatz zu rechnen ist, sobald ein Projekteinsatz an einen herangetragen wurde.


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den Startschuss schon verschlafen

19. Mai 2009
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…mein Blog hat es schon verpennt. Letzte Woche Montag gab es den Startschuss für die Lerninhalte und -aufgaben in meinem Studium. Ich konnte mich erst einmal nicht regen, da ich etwas geplättet war. Es ist mir wieder eingefallen, dass und warum ich damals – in meinem früheren Leben,  in der gymnasialen Oberstufe – Erziehungswissenschaften nach 1 oder 2 Halbjahren abgewählt hatte. Es war die Sprache! Mir ist kaum ein anderes Fachgebiet bisher begegnet, dass sich mit einer dermaßen komplizierten Sprache schmückt. Es ist ja schon sehr interessant, aber ich vermute, ich habe den Aufwand die Texte zu verstehen etwas unterschätzt. Naja, aber ich wachse ja an den Anforderungen!


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Hallo Erstsemester

3. Mai 2009
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Vergangene Woche habe ich wieder ein Studium begonnen. Der Abschluss meines letzten ist jetzt bald zwanzig Jahre her, also wird es Zeit. Ich studiere die elektronischen Medien zum Masters of arts und möchte den Studienabschluss später verstärkt in Richtung Medienpädagogik nutzen. Nach den Einführungsveranstaltungen war ich schon im Zweifel, ob ich eigentlich das Richtige studiere, aber auf der anderen Seite ist diese Studium – von der Struktur her – wie für mich erfunden. Ich habe daher erst einmal für mich beschlossen, dass ich mit meinen Tutoren diskutieren muss, in wieweit ich diesem Studium eine entsprechende Richtung verpassen kann. Erst einmal habe ich mich aber mit einem Haufen technischer Dinge beschäftigt. Der Einsatzzweck der ganzen Werkzeuge bzw. deren Abgrenzung untereinander ist mir nicht ganz klar. Aber immerhin, habe ich jetzt das Headset und die Kamera, die wir seit mindestens 5 Jahren hier herumliegen hatten, endlich einmal installiert und war total geplättet, dass sie auf Anhieb funktionierten und nicht mittlerweile- wegen Überalterung -”unknown devices” waren.


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Entschuldigung!

Habe mir sagen lassen, dass Blogs gut geeignet sind, um z.B. Reisetagebücher zu führen und Bekannten in der Ferne wissen zu lassen, was man gerade tut und fühlt . Ich habe dann bisher immer gerne zu Telefon oder eMail gegriffen, aber ich werde es jetzt auch einmal so ausprobieren. Schiller und Goethe hätten sich – lebten sie heute  – vielleicht auch keine Briefe geschrieben. Da fällt mir gerade ein – Tagebücher! Die hatte ich ja früher auch – versteckt hinter meinen Büchern im Regal (habe sie immernoch – ich glaube, sie sind auch jetzt wieder dort versteckt….) – achja, die heimlichen Gedanken… Oh Schreck! – von Geheimhaltung kann ja hier gar keine Rede sein. Vielleicht hätte ich das unten auch nicht schreiben sollen (hmmm – löschen, bearbeiten….). Naja, wenn ich jetzt so anfange, dann geht das in die Hose und wird total langweilig.


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Schönen guten Tag!

So, da bin ich! Ich hätte mir vor kurzem nicht vorstellen können, jemals einen Weblog zu führen. Ehrlich gesagt, war ich der Meinung, dass Blogs nur von Menschen geführt werden, die nichts zu tun haben, sehr mitteilungsbedürftig sind und nicht genügend soziale Kontakte haben. Naja, dann gibt es noch die, die gerne gute Ratschläge verteilen. Vielleicht liege ich einfach falsch oder ich gehöre auch dazu.


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